Grosse und kleine Fische

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Der grösste Fisch ist der Walhai (Rhincodon typus). Er gehört zu den Knorpelfischen (Chondrichthyes).

 

 
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Der Mondfisch (Mola mola) ist der schwerste Knochenfisch.

 

 
© Hans Hillewaert / CC-BY-SA-3.0

Das Äussere der Seepferdchen erinnert nur wenig an einen Fisch, hier abgebildet das Kurzschnäuzige Seepferdchen (Hippocampus hippocampus).

 

Literatur

G.S. Helfman, B.B. Collette, D.E. Facey, B.W. Bowen. 2009. The Diversity of Fishes. 2nd. ed. Wiley-Blackwell.

 

Hans A. Baensch, Rüdiger Riehl. Aquarienatlas. Mergus Verlag, Melle, Deutschland (6 Bände)

 

R. Betancur-R et al. 2013. The Tree of Life and a New Classification of Bony Fishes. PLoS currents 5. (abstract)

 

 

Artenvielfalt
 

Enormer Reichtum

Fische gehören zum Stamm der Wirbeltiere (Chordata), der sich über die letzten 500 Millionen Jahre entwickelt hat. Zu den Fischen zählt man kieferlose Fische wie Schleimaale und Neunaugen sowie Knorpelfische (Chimären, Haie, Rochen) und Knochenfische (Osteichthyes; Quastenflosser, Lungenfische und Strahlenflosser). Insgesamt zählt man mehr als 30'000 Arten zu den Fischen, die mehr als die Hälfte der heute lebenden Wirbeltiere ausmachen. 

 

Knochenfische dominieren

Mit mehr als 23'500 Arten umfassen die Strahlenflosser mehr als 95% aller lebenden Fischarten. Zu den Strahlenflossern gehören die Flösselhechte, die Störe, die Knochen- und  Kahlhechte sowie die echten Knochenfische (Teleostei). Letzere bilden mit über 99% der Arten die mit Abstand grösste Gruppe innerhalb der Strahlenflosser.

 

Es wird vermutet, dass Knochenfische näher mit landlebenden Wirbeltieren verwandt sind als mit den kieferlosen Fischen und den Knorpelfischen. Fische teilen also mit den Landwirbeltieren, darunter der Mensch, wahrscheinlich einen Fisch als Ahnen, der vor ca. 360 - 450 Millionen Jahren gelebt hat.


Fische sind eine sehr heterogene Tiergruppe. Die lange Zeit ihrer Evolution und die sehr unterschiedlichen Lebensräume (Süss- und Salzwasserbiotope), in den sie leben, haben zu einer enormen Vielfalt von Anpassungen in Bezug auf Körperformen, Grössen sowie Lebens- und Verhaltensweisen geführt.

 

Die Abbildung zeigt die Verteilung der Wirbeltiere. Die Fische sind aber eine sehr viel uneinheitlichere Gruppe als die anderen Wirbeltiergruppen.

 
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