Kategorie: Einrichtung
 

Gemeinsam neues Gebiet erkunden (2018) >>

Der Alltag von Aquarienfischen und vor allem auch von Laborfischen ist häufig langweilig. Erkundungsmöglichkeiten können anregend wirken und die Intelligenz der Fische herausfordern. Lässt man Zebrafischen die Wahl, nehmen sie neu zugängliche Bereiche sofort unter die Lupe (Graham et al. 2018).
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Jungfische brauchen eine stimulierende Umgebung (2017) >>

In einem interessanten Vergleich von drei verschiedenen Aufzuchtbedingungen zeigte sich, dass Jungfische in ihrer Entwicklung von einer strukturreichen Einrichtung profitieren. Ihr Verhaltensrepertoire und ihre Fähigkeiten, mit neuen Situationen umzugehen, können sich besser entwickeln (Ullah et al 2017).

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Wasserwechsel beeinflusst die Kommunikation (2017) >>

Fische nutzen chemische Stoffe in verschiedenen Situationen, um Informationen zu erhalten, auszutauschen oder auszusenden. Diese Stoffe werden direkt in Wasser abgegeben. Wenn nun im Aquarium ein Wasserwechsel gemacht wird, hat dies einen Einfluss auf die soziale Organisation bei Skalaren (Gauy et al 2017).

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Rochen mögen es hell und nicht zu dicht (2016) >>

Rochen sind intelligente Tiere, deren Haltung nicht einfach ist. Über ihre Bedürfnisse weiss man wenig. Wahlversuche sind ein Weg, um herauszufinden, wie man eine Haltung im Zoo-Aquarium gestalten muss (Greenway et al, 2016).

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Wasserströmung: Neues Mass für Motivation (2015) >>

In einem kombinierten Wahl-Motivationstest mit Goldfischen (Carassius auratus) zeigte sich, dass die Goldfische bepflanzte Bereiche bevorzugen, aber nicht zwischen echten und künstlichen Pflanzen unterscheiden. Der Einsatz von Wasserströmung als Mass für die Motivation ist zudem ein vielversprechender Ansatz, um die Bedürfnisse von Fischen zu erforschen.(Sullivan et al, 2015)

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Glassstäbe als Pflanzenimitate zeigen keine Wirkung (2012) >>

Die standardisierten Haltungsbedingungen in Laborhaltungen sind oft sehr einschränkend für die Fische. Eine Möglichkeit, die Bedingungen zu verbessern, ist das Einsetzen von künstlichen Strukturen (Wilkes et al, 2012).

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Goldfische würden feinen Sand kaufen (2011) >>

Das Bodensubstrat spielt vielen Fischenarten oft eine wichtige Rolle bei der Futtersuche. Will man natürliches Verhalten bei Goldfischen im Aquarium fördern, braucht es einen sandigen Untergrund. Diesen können die Goldfische mit dem Maul aufnehmen und nach Futterpartikeln filtern (Smith & Gray, 2011).

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Eine komplexe Umgebung wird bevorzugt (2011) >>

In einem Wahlversuch wurde gezeigt, dass Eilandbarben und Zebrafische reich strukturierte Aquarien gegenüber einer reizarmen Umgebung vorziehen (Kistler et al, 2011).

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Hell oder dunkel? (2011) >>

Zebrafische bevorzugen dunklere Bereiche, wenn das Umgebungslicht heller wird. Hunger kann diese Wahl beeinflussen (Stephenson et al, 2011).

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Gute Sicht entlarvt den Feind (2010) >>

Strukturen im Lebensraum der Fische erfüllen unterschiedliche Funktionen, können aber auch zu Hindernissen werden. Goldfische (Carassius auratus) meiden die Nähe von Strukturen, die ihnen die Sicht auf Feinde verstellen. (Ingrum et al, 2010)

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Besserer Lernerfolg durch reizreiche Umgebung (2010) >>

Die Haltungsumgebung hat einen wichtigen Einfluss auf die Entwicklung und das Verhalten von Fischen (Strand et al, 2010).

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Mehr Umgebungsstrukturen, mehr Hirn (2010) >>

Zebrafische zeigen eine erhöhte Nervenzellbildung im Gehirn, wenn sie in einer angereicherten Umgebung gehalten werden (von Krogh et al, 2010).

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Bodensubstrat löst artypisches Verhalten aus (2009) >>

Moçambique-Buntbarsche wählen Abteile mit Bodensubstrat und zeigen hier artypisches Verhalten im Zusammenhang mit der Fortpflanzung. Auch für rangniedere Tiere ist Substrat eine wichtige Ressoure (Galhardo et al., 2009).

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Bodensubstrat - ein wichtiges Einrichtungselement (2008) >>

Bodensubstrat spielt eine wichtige Rolle im Sozialverhalten der Moçambique-Buntbarsche. Daher ist es für eine artgerechte Haltung unverzichtbar (Galhardo et al, 2008).

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Strukturierte Aquarien reduzieren Aggressivität (1998) >>

Ein gute Strukturierung des Aquariums kann dazu führen, dass es für die ansässigen Fische schwieriger wird, Ressourcen (Territorium, Futter) zu verteidigen. Dies unter anderem, weil die Fische einander weniger gut sehen und somit das Verhalten weniger ausgelöst wird (Basquill & Grant, 1998).

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