Aquarien als Lebensraum

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Häufig werden Aquarien als Dekoration in öffentlichen Räumen aufgestellt.

 

 

Tierschutz bei Speisefischen

fair-fish: Die Pioniere im Tierschutz bei Fischen.

fair-fish liefert alle relevanten Informationen in Zusammenhang mit Tierschutz beim Fischfang und bei der Zucht und Mast von Speisefischen.

 

Der Verein fair-fish international betreibt die Fisch-Ethologie-Datenbank «FishEthoBase»

Die Datenbank stellt ethologisches Wissen über Fische, die in Aquakulturen gehalten werden, für die Praxis zur Verfügung.

 

 

 

Literatur

Huntingford, F.A., Adams, C., Braithewaite, V.A., Kadri, S., Pottinger, G., Sandoe, P., Turnbull, J.F.p.f., 2006. Current issues in fish welfare. J. Fish Biol. 68, 332-372. (abstract)

 

Wöhr, A.C. et al., 2005. Tier- und Artenschutz im internationalen Zierfischhandel und Lufttransport nach Deutschland. Berl. Münch. Tierärztl. Wschr. 118, 177-185. (abstract)

 

Casamitjana, J., 2004. Aquatic Zoos. A Critical Study of UK Public Aquaria in the Year 2004. The Captive Animals’ Protection Society.

 

Balon, E.K., 2004. About the oldest domesticates among fishes. J. Fish Biol. 65, 1-27. (abstract)

 

Weber, C., 2001. Zur Einfuhr von Zierfischen in die Schweiz (On imports of ornamental fish to Switzerland). Bundesamt für Veterinärwesen, Bern, 54 S.

Fischhaltung
 

Fischhaltung braucht viel Tierkenntnisse

Fische sind sehr beliebte Heimtiere. Seit Jahrhunderten halten Menschen Fische in Teichen oder Aquarien. Der enorme Farben- und Formenreichtum der Fische ist faszinierend und reizvoll. Diese Attraktivität hat dazu geführt, dass immer mehr Leute Zierfische halten. Institutionen wie beispielsweise Altersheime wissen den beruhigenden Effekt der Unterwasserwelten zu schätzen. Aquarien werden aber auch gerne als Verschönerungselement verwendet, so in Cafés, Coiffeursalons oder Wartezimmern. Wichtig ist bei allen Haltungen, dass das Wohl der Tiere im Zentrum steht.

Populäres Hobby
Weltweit leben Milliarden, in der Schweiz Millionen von Zierfischen in Heim-Aquarien. Unter den Zierfischhalten gibt es begeisterte Aquarianer/innen, die ihr Hobby mit viel Aufwand betreiben. Viele sind in Aquarienvereinen organisiert. Nur wenige unter den Aquarianer/innen sind auch Züchter. Die meisten in der Schweiz gehaltenen Zierfische werden aus Asien, Südamerika und Osteuropa importiert, was für die Fische lange, belastende Transporte bedeutet. Wie bei allen Heimtierhaltungen muss man sich vor der Anschaffung der Tiere gründlich über die Voraussetzungen einer Aquarienhaltung und die Bedürfnisse von Fischen informieren.

Wilder Hausgenosse
Als erste domestizierte Fischarten gelten der Gemeine Karpfen (Cyprinus carpio) und der Goldfisch (Carassius auratus). Viele Arten werden hingegen erst seit neuerer Zeit gezüchtet und weichen im Verhalten und ihrem Äusseren noch wenig von ihrer wilden Stammform ab. Aufgrund von gezielter Selektion wurde wie bei anderen Heimtieren auch bei einzelnen Fischarten bestimmte Verhalten wie gute Brutpflege, verminderte Aggressivität oder bestimmte Körpermerkmale gefördert.

 

Durch züchterische Tätigkeiten sind viele Varietäten entstanden, leider auch Qualzuchten. Die meisten der rund 2000 als Zierfische gehaltenen Arten sind Süsswasserfische. Salzwasserfische werden seltener gehalten, da ihre Haltung ungleich aufwändiger und schwieriger ist.

Verantwortungsvolle Aufgabe
Die Haltung von Zierfischen (Aquaristik) ist ein anspruchsvolles Hobby und braucht viel Tier- und Fachkenntnisse. Die Bedingungen, die Fische für ein artgerechtes Leben brauchen, werden von der Biologie der Fische bestimmt. Zierfische haben ein vielfältiges Verhalten und stammen aus sehr unterschiedlichen Lebensräumen. Das muss in der Aquarienhaltung berücksichtig werden. Es ist also wichtig, sich mit den Eigenarten der Fische zu beschäftigen.

 

Aquarium = Lebensraum

Ein Aquarium ist kein Deko-Element in der Stube, sondern der Lebensraum der Fische. Und dieser muss entsprechend der darin gehaltenen Fischarten gepflegt und gestaltet werden (siehe Artgerechte Fischhaltung). Sind die Haltungsbedingungen ungenügend, kann sich das negativ auf das Wohlbefinden der Fische auswirken (siehe Haltungsprobleme). Der Mensch beeinflusst das Leben von Zierfischen in vielfältiger Weise, von der Zucht, über den Transport bis zur Haltung im Aquarium. Wir sind verantwortlich dafür, dass es den Tieren in unserer Obhut gut geht. Dies verlangt auch das Tierschutzgesetz (siehe Rechtliches).