Filme

 

Die Filme zeigen Ausschnitte aus dem Verhalten der Fischarten, die im hier vorgestellten Aquarium leben.

(Filme © fischwissen, Vimeo-Portal)

 

 

 

Film 1

Im Film können die verschiedenen Strategien bei der Futtersuche und die unterschiedlichen Fortbewegungsarten gut erkannt werden. Am Schluss des Films wird auch deutlich, dass es rund ums Futter zu Konkurrenz kommen kann. Im Sand ist nämlich eine Futtertablette versteckt. Dies macht deutlich, dass es bei der Haltung von mehreren Arten sehr wichtig ist, dass man die Temperamente und die Bedürfnisse aller Arten kennt und berücksichtigt.

 

 

 

Film 2

Der Blaupunktbuntschbarsch versteckt sich gerne in den Höhlen zwischen den Steinen. Von hier aus kann er die Umgebung sicher beobachten.

 

 

 

Film 3

Die Kangalbarbe sucht mir ihrem Saugmund den Sand nach Fressbarem ab.

 

 

 

Film 4

Der Blaue Antennenwels auf Futtersuche. Auch Holz ist eine wichtige Nahrungsquelle für diese Art.

 

 

Bilder- und Filmgalerie
 

Das Art-Aquarium in Bildern

Die Bilder zeigen das Aquarium als Ganzes sowie Detailaufnahmen der Tiere und der Einrichtung. Die Bildlegenden beschreiben jeweils die wichtigen Aspekte auf den Bildern.

 

Das Aquarium weist eine Grösse von 150x60x60cm auf. Mit natürlichen Materialien (Steine, Sand, Holz) wird eine Unterwasser-Flusslandschaft simuliert, wie man sie in einem Fluss mit Wurzeln, Geröll und Sand antreffen könnte. Die Fische können sich in die vielen Spalten und Höhlen zurückziehen und sich darin verstecken. Die vielen Strukturen stellen auch gute Sichtbarrieren zwischen den verschiedenen Bereichen des Aquariums dar. So können sich die Fische ausweichen, was Streitereien vorbeugt. Im Sand kann gut Futter versteckt werden. Eine einfache Art, wie man gründelnde Fische beschäftigen kann.


Die kunstvoll ineinander geschichteten Hölzer und Steine sehen nicht nur schön aus, sie haben auch wichtige Funktionen. Sie strukturieren das Becken und bieten Rückzugsmöglichkeiten. Das Holz dient zudem als Futterzusatz für die Antennenwelse und gibt Gerbstoffe ins Wasser ab, was den pH etwas senken kann. Sand und Stein sind kalkfrei, damit sich das Wasser nicht aufhärtet.


Der Blaupunktbuntbarsch gehört zu den friedlicheren Buntbarschen. Er ist zwar während der Jungenaufzucht territorial und betreibt eine intensive Brutpflege. Dennoch ist er gegenüber anderen Arten nicht sehr aggressiv, wenn er, wie in diesem Aquarium, genügend Platz hat.


Der Blaupunktbuntbarsch bewegt sich gerne zwischen den Steinen und erkundet seinen Lebensraum.


Kangalbarben sind Boden orientierte Fische. Hier erkundet eine die Umgebung und sucht den Sand nach Fressbarem am.


Der Blaupunktbuntbarsch nutzt die Höhlen in den Steinaufbauten gerne als Versteck. Von hier aus kann er sicher die Umgebung beobachten.


Die Kangalbarbe stammt ursprünglich aus dem Nahen Osten und der Türkei. Sie ist dort noch immer häufig, doch aufgrund von Habitatzerstörung erwartet man einen Rückgang der wilden Population. Sie wird mit ca. 13 recht gross, daher sollte sie nur in grossen Aquarien (ab 400 Liter) gehalten werden.


Kangalbarben leben in Gruppen. Daher sollten nicht weniger als fünf Individuen gehalten werden.


Auch die Marmorierten Panzerwelse sind Gruppentiere und sollten mindestens zu fünft gehalten werden (besser sind grössere Gruppen). Sie sollten auch nur mit anderen friedlichen Arten vergesellschaftet werden, weil sie sonst zu viel Stress haben und verkümmern. Ansonsten sollte man sie in Artaquarien pflegen.


Beim Blauen Antennenwels kann man die Geschlechter ab einer gewissen Grösse gut unterscheiden. Die Weibchen haben im Gegensatz zum Männchen nur kleine Fortsätze am Kopf. Antennenwelse sind ziemlich durchsetzungsfähig und etwas ruppig im Umgang. Daher sollte es in einer Gesellschaftshaltung genügend Platz und viele Ausweichmöglichkeiten geben.


Die männlichen Blauen Antennenwelse tragen ein Geweih am Kopf. Da sich die Art gut fortpflanzt, muss man sich über die Geburtenregelung Gedanken machen. Abgelaicht wird in Höhlen. Das Männchen leistet Brutpflege, indem es den Laich bewacht und ihn ständig mit Frischwasser befächelt.


Die Panzerwelse tragen weiche Barteln am Maul, die ihnen bei der Nahrungssuche helfen, das Futter zu finden. Damit diese Barteln nicht verletzt werden, sollte als Bodensubstrat feiner Sand oder runder Kies kleiner Korngrösse verwendet werden.


Eine typische Körperhaltung des Blaupunktbuntbarsches bei der Nahrungssuche: In Schrägstellung fixiert er den Boden...


... bevor er schliesslich zustösst.


Kangalbarben weiden mit ihrem halbmondförmigen Maul den Bewuchs auf Steinen ab.


Auch Antennenwelse weiden Steine und Holz ab. Daher nehmen sie gerne Futtertabletten an, die sie abraspeln können.


In einem Aquarium, das Blaue Antennenwelse beherbergt, braucht es zwingend Holz. Auch dieses raspeln die Antennenwelse ab. Eine artgerechte Fütterung ist also äusserst wichtig. Antennenwelse sind keine Putzfische, die das Aquarium sauber halten! Sie haben ganz spezifische Bedürfnisse.