Gewusst wie

© D. Hegglin / swild.ch
 

Beitrag im Fernsehen

"Endstation Fischheim: Asyl für Nemo & Co." (Einstein SRF, 2012)

 

weitere Informationen

 

Informationen Bund

Informationen des Bundesamts für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen BLV:

 

Informationen Aquarientechnik

 

Informationen zu Zierfischarten

Artgerechte Aquarienfischhaltung
 

Das Leben im Aquarium anregend und spannend gestalten

Voraussetzung für eine artgerechte Haltung von Fischen sind Kenntnisse über ihre Lebensweise und ihr Verhalten. Dies ist sehr anspruchsvoll, weil die Vielfalt der Arten enorm ist und viele Arten unterschiedliche Ansprüche an ihre Umwelt haben. Zierfische stammen aus den verschiedensten Habitaten (vom Bergbach bis zum Meer) und besetzen sehr unterschiedliche ökologische Nischen, an die sie sich im Verlaufe ihrer Entwicklung angepasst haben. Das Ziel einer artgerechten Haltung muss sein, im Aquarium möglichst optimale Umweltbedingungen zu schaffen. Nur so können wir den Fischen gerecht werden.

 

Domestiziert?
Viele der Zierfischarten werden nicht mehr aus der freien Wildbahn entnommen. Sie werden schon seit Generationen nachgezüchtet. Doch zum einen ist der Domestikationsprozess bei vielen Fischarten im Vergleich zu anderen Haustieren noch nicht weit fortgeschritten. Zum anderen zeigen Studien an Nutztieren, dass domestizierte Tiere dasselbe Verhaltensrepertoire aufweisen wie ihre Stammformen (z.B. Hausschwein – Wildschwein). Das heisst, sie haben immer noch dieselben Bedürfnisse an ihr soziales und räumliches Umfeld wie ihre wilden Verwandten.

 

Arttypisches Verhalten ermöglichen
Wichtig für das Wohlbefinden von Fische ist, dass sie im Aquarium ihr arttypisches Verhalten zeigen können. Sie sollen ihrer Art entsprechend schwimmen, fressen, ruhen, interagieren und sich fortpflanzen können. Die Gestaltung des Aquariums und die Fütterung müssen sich in erster Linie am Verhalten der Fische orientieren. Dies kann ohne weiteres mit einer für den Halter ansprechenden Gestaltung einhergehen, da es viele verschiedene Strukturen (Substrat, Holz, Steine, Pflanzen, aquariumstaugliche Gegenstände) gibt, die zur Einrichtung eingesetzt werden können.

 

Wasser ist nicht gleich Wasser
Fische sind an das Leben im Wasser angepasst (siehe Wohlbefinden). In den verschiedenen aquatischen Lebensräumen, aus denen die Zierfische ursprünglich stammen, herrschen unterschiedliche physikalische und chemische Bedingungen. Die Faktoren, die diese Bedingungen bestimmen (Temperatur, Chemie, Strömung, Sauerstoffgehalt, Schadstoffe), muss man in der Aquarienhaltung unbedingt berücksichtigen.

 

>> Fischwissen legt den Fokus auf biologische Grundlagen und das Verhalten der Fische. Informationen zur Aquarientechnik- und chemie und zu angemessenen Aquariengrössen finden Sie in der entsprechenden Aquaristikliteratur und auf entsprechenden Webseiten (siehe Beispiele in der rechten Spalte).

 

Beobachten und lernen
Ganz wichtig ist, dass man die Fische gut und immer wieder beobachtet. Nicht nur lernt man so viel über die Fische und ihr Verhalten, sondern man kann auch auffälliges Verhalten, wie zum Beispiel übermässig aggressives Verhalten, abnormales Verhalten, Krankheiten oder Verletzungen entdecken (siehe Haltungsprobleme).

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