Kategorie: Intelligenz
 

Wenn der Krake mit dem Fisch (2020) >>

Gemeinsam kommt man manchmal weiter. Im Riff hatten sich Umweltbedingungen verschlechtert, ein Korallensterben war die Folge. Vermutlich als Reaktion auf die missliche Lage haben Kraken und Fische Strategien der gemeinsamen Jagd entwickelt, um besser an die Beute heranzukommen (Bayley & Rose 2020).
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Gute Stimmung, schlechte Stimmung bei Buntbarschen (2019) >>

In dieser Studie haben Forscherinnen zum ersten Mal einen Test bei Fischen durchgeführt, der erlaubt, die emotionale Stimmung einzuschätzen. So verhalten sich weibliche Buntbarsche der Art Amatitlania siquia in Gegenwart ihres bevorzugten männlichen Partners optimistischer als in Gegenwart eines für sie unattraktiven Partners (Laubu et al. 2019).
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Der Schreck lässt nicht nach – Langzeitgedächtnis bei Putzerfischen (2019) >>

Fangaktionen bleiben wildlebenden Putzerfischen (Labroides dimidiatus) in unangenehmer Erinnerung, noch Monate nach dem Ereignis. Die als neugierig und erkundungsfreudig geltende Art reagiert mit einem sonst nicht beobachteten Meideverhalten auf die Taucher mit ihren Netzen (Triki et al. 2019).
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Haben Fische ein Selbstbewusstsein? (2019) >>

Der Nachweis, dass sich Tiere im Spiegel selber erkennen, wurde bisher nur für wenige Säuger- und Vogelarten erbracht. Zum ersten Mal wurde nun der Spiegel-Markierungstest mit einer Fischart durchgeführt. Die Resultate haben eine Diskussion ausgelöst. (Kohda et al. 2019)

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Dein Fisch erkennt dich (2016) >>

Gesichtserkennung ist eine komplexe Sache. Auch Fische sind dazu fähig, wie ein interessantes Experiment mit Schützenfischen (Toxotes chatareus) zeigt (Newport et al, 2016).

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Zebrafische erinnern sich genau (2016) >>

Sich an ein Erlebnis zu erinnern, zu wissen wo und wann es sich ereignet hat, nennt man episodisches Gedächtnis. In einer ausgeklügelten Testanordnung wurde nun gezeigt, dass auch Zebrafische diese Fähigkeiten haben (Hamilton et al, 2016).

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Fische können ihre Umgebung beurteilen (2011)* >>

Psychologische Faktoren wie kognitive Fähigkeiten und emotionale Zustände beeinflussen die Art, wie Tiere auf Stress reagieren. Die Vorhersehbarkeit von Ereignissen soll dabei eine wichtige Rolle spielen, wie stark diese Reaktion ausfällt. Moçambique-Buntbarsche (Orerochromis mossambicus) reagierten in negativ bzw. positiv gestalteten Situationen tatsächlich unterschiedlich auf vorher- bzw. unvorhersehbare Ereignisse. Dies deutet darauf hin, dass Fische das kognitive und emotionale Rüstzeug haben, um die Umweltbedingungen in einer Haltung einschätzen zu können.
(Galhardo, L., Vital, J., Oliveira, R.F., 2011. The role of predictability in the stress response of a cichlid fish. Physiol. Behav. 102, 367-372.) (abstract)

 

Fische nutzen Felsen als Ambosse (2010) >>

Fische zeigen hochentwickelte Fähigkeiten. Ähnlich wie Säugetiere oder Vögel gebrauchen auch sie eine Art Werkzeug, um an Futter heranzukommen (Pasko, 2010).

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Gruppenleben, soziales Lernen und Tradition (2010) >>

Tiere erwerben Fähigkeiten und Kenntnisse von anderen Tieren. So beobachtet man auch bei Fischen soziales lernen und Traditionen (Lindeyer & Reader, 2010).

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