Was muss ich wissen?

© C. Kistler / fischwissen.ch
Welche Fischarten passsen zueinander?
© D. Hegglin / swild.ch
Wie muss ich die Einrichtung gestalten, damit sich die Fische wohl fühlen?
R. Süess / fischwissen.ch
Was fressen Fische? Und wie und wo suchen sie nach Nahrung?
© R. Süess / fischwissen.ch
Wie werden Wasserpflanzen gepflegt?
Empfehlungen zum Einstieg
 

Empfehlungen für den Einstieg in die Aquarienfischhaltung

Den Fischen zuliebe sollen beim Einstieg in die Aquarienfischhaltung diese 10 Punkte beachtet werden:

 

  1. Gut überlegen: Der Kauf von Tieren darf keine Spontanentscheid, sondern muss gut überlegt sein.
  2. Sich gründlich Informieren: Bevor man sich ein Aquarium anschafft, das Wissen über die Bedürfnisse der verschiedenen Arten, Aquarientechnik und -einrichtung, Standort des Aquariums sowie den Pflegeaufwand einholen.
  3. Auch kleine Fische brauchen Platz: Ein möglichst grosses Aquarium (ab 200 Liter, besser 300 Liter) anschaffen. Der Vorteil: Je grösser das Aquarium, desto stabiler ist das biologische Milieu.
  4. Passend vergesellschaften: Nur Arten zusammenhalten, die die gleichen Ansprüche an die Wasserqualität haben und verträglich sind.
  5. Weniger ist mehr: Mit nur einer Art (Artaquarium) oder zwei Arten beginnen. Hände weg von Qualzuchten (z.B. Goldfischen mit verkümmerter Wirbelsäule) !
  6. Aufbau des biologischen Milieus benötigt Zeit: Bevor man die Fische einsetzt, das Aquarium nach der Einrichtung mindestens 4 Wochen lang betreiben, damit sich ein gutes biologisches Milieu, bestehend aus den Mikroorganismen, entwickeln kann.
  7. Bedürfnisgerecht einrichten: Je nach Art braucht es Rückzugs- und Versteckmöglichkeiten, Sichtbarrieren und/oder genügend Schwimmraum. Die Rückseite des Aquariums muss abgeschirmt sein.
  8. Angepasst füttern: Zurückhaltend Futter geben (Wasserqualität!). Futtermenge an die Grösse der Individuen und Anzahl Fische anpassen. Mehrere Male pro Tag kleine Portionen füttern, verschiedene Futterarten anbieten, das Futteraufnahme-Verhalten der Arten berücksichtigen.
  9. Für gute Wasserqualität sorgen: Regelmässige Wasserwechsel, Kontrollen von ph-Wert (Säure/Base) und Nitratwerten machen. Wasserpflanzen können helfen die Wasserqualität zu erhalten.
  10. Regelmässig beobachten & rechtzeitig reagieren: Beobachten ist wichtig für das Kennenlernen der Fische, für das Erkennen von Krankheiten, von übermässigem Aggressionsverhalten, Stress oder Verhaltensstörungen. Nur so können Probleme frühzeitig erkannt und Massnahmen ergriffen werden. Kranke Fische müssen schnell behandelt werden. Der Zoofachhandel kann beraten. Das Aussetzen von Fischen in Gewässern oder das Entsorgen via Toilette ist verboten!